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Reisebericht Wachau 2012
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Die Donau, Wachau, Wien und mehr

Mit CDU Reisen Merkstein in die Wachau
von Willi Mertzbach



Wer mit der CDU Reisen Merkstein am 2.September in die Wachau wollte, musste früh aufstehen, denn bereits um 6.00 erfolgte der Bus-Check-in am Rewe-Markt in Alt-Merkstein zur Direktfahrt nach Aggsbach an der Donau. Hier traf die 48köpfige Reisegruppe am frühen Abend ein und bezog die Räumlichkeiten im Vier-Sterne-Hotel „Donauterrasse. Alles verlief reibungslos und bei guter Laune, zumal in der Wachau das Wetter deutlich wärmer war als bei der Abreise in Merkstein.
Am nächsten Morgen begann unser Ganztagsausflug in die Wachau mit unserer Reiseleiterin Grete Walter. Die Wachau – das ist genau genommen das Tal der Donau zwischen Melk und Krems, eine nur etwa 30 Kilometer lange Region am gemächlich dahinfließenden Strom, der uns als Gruppe ein Gefühl heiterer Ruhe vermittelte. Mit dem Donauschiff durch den schönsten Teil der Donaulandschaft, durch das UNESCO-Kulturerbe „ die Wachau“! Jetzt konnten wir die Seele baumeln lassen und die vorbeiziehende Landschaft mit mittelalterlichen Burgen, malerischen Orten, gewaltigen Klosteranlagen und Weinbergen bewundern. Besichtigung des prunkvollen Benediktinerstiftes Melk, das seit dem 15. Jahrhundert Ausgangspunkt der „Melker Reform“ war und seither ein wichtiger geistiger und geistlicher Mittelpunkt des Landes ist. Die Verkostung des hochprozentigen Marillenschnapses oder als Likör in mehreren Varianten, als edler Marillensaft oder in  feiner Marmelade, die Marille, diese köstliche kleine Aprikosenart, war an diesem Nachmittag bei uns allgegenwärtig. Besuch  des mittelalterlichen Dürnstein, wo der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde, als dieser aus dem Dritten Kreuzzug heimkehrte. Oder der Besuch des Stiftes Dürnstein mit dem himmelblauen Turm haben wir als Schatzkammer Niederösterreichs empfunden.

Der dritte Tag: Dann Wien, Bummel durch die Stadt des Adels, zum Wiener Musikverein, kompetente Führung durch einen der schönsten Konzertsäle der Welt, weiter zur Hofburg, Karlsplatz, Naschmarkt, Burgtheater, Parlament und Spaziergang durch die Gärten. Über die Brigittenauer Brücke und den Handelskai entlang zum Praterstern mit dem Riesenrad. Ein wahrlich erfüllter und erschöpfender Tag!!

Der vierte Tag: Im Glanz der Sonne ging es  ins Burgenland mit dem Leithagebirge. Im Programm die Hauptstadt Eisenstadt mit Schloss Esterhazy, ein prächtiges Stadtschloss. Rust, die Stadt der Störche, Mittagessen im Heurigen, dahinter Neusiedlersee mit fast 2 stündiger Bootsfahrt bis zur ungarischen Grenze. Tolle Stimmung, einfach grandios dieser Tag.

Der fünfte Tag: Wieder in Richtung Wien. Dreistündiger Stadt- und Busrundgang durch die Stadt des Mittelalters und des Barocks unter der Leitung von Grete Walter. Dann Schönbrunn- bei einfach genialem Photowetter: Besichtigung der barocken Parkanlagen, Rundgang durch die Kaisergemächer und den Spiegelsaal. Einstieg in den herbeigefunkten Bus in die Innenstadt. Mit der Möglichkeit der freien Nachmittagsgestaltung wurden zahlreiche Cafes und Eisdielen gestürmt  oder die so vielfältigen Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkundet.

Der sechste Tag: Ausflug in den Wienerwald, dann nach Hinterbrühl. Durch ein phantastisches Labyrinth von Gängen und Hallen gelangten wir zu Europas größtem unterirdischem See. Tolle Führung und eine romantische Fahrt mit dem Motorboot.
Hier wurde auch der erste Düsenjäger der Welt (Heinkel HE 162) gebaut. Und dann nach Baden, entlang der auf römische Art gebauten Hochquellenwasserversorgung von 1871 ins Helenental- mit seinen Burgen und Felsen. Ausgangspunkt der Stadtführung war der Kurpark, eine der schönsten historischen Parkanlagen Österreichs. Vorbei an Schloss Liechtenstein ins ehemalige Jagdschloss Mayerling, in dem Kronprinz Rudolf von Habsburg und seine Geliebte Selbstmord begingen.

Der siebte Tag gab, was das Wetter betraf, eine klare Antwort: Sonne pur! Pünktlichste Abfahrt – die Gruppendisziplin war einzigartig!!! Und dann nach Bratislava., die Hauptstadt der Slowakei. Nach einer Stadtrundfahrt, Besichtigung der Burg, die Dominante der Stadt, es begann der Weg beim St. Martinsdom, wo 19 Könige zwischen 1563-1830 gekrönt wurden. Michaelterturm, Altes Rathaus, Oper und die belebten Gassen und Plätze waren Ausdruck der Lebendigkeit dieser jungen Hauptstadt. Oder der Gaffer, stellt zwar keine bedeutende Persönlichkeit dar, doch keine andere Stadt der Welt hat eine Statue, die aus einem Kanaldeckel schaut. Beim Spaziergang durch die Altstadt spürt man an jedem Schritt die reiche Geschichte der Stadt. Gebäude, Straßen und sogar Bäume sind Zeugen verschiedener Ereignisse und historischer Meilensteine. Wie sagte unsere Reiseleiterin Alice Kàtlovskà, „ Wenn nur Mauern sprechen und die Geschichte nacherzählen könnten. Doch einen großen Teil unserer Geschichte kann keine Mauer und kein Gebäude erzählen“. Man spürte die Liebe zu ihrer Heimatstadt.

Der letzte und erneut sonnig- glänzende Abschlusspunkt wurde am freien Tag gesetzt. Eine Gruppe ging wandern, eine weitere begab sich aufs Fahrrad oder besuchten nochmals Melk und die übrigen gaben sich in Dürnstein ein nettes Stelldichein. Konnte es noch schöner kommen?

Zum Schluss: Manchmal gehen Träume in Erfüllung und alles klappt neun Tage lang bis hin zur pünktlichen Abfahrt und Ankunft fast auf die Minute. Eine historisch und städtebaulich ausgerichtete Reise, die im Hotel Donauterrasse in Aggsbach einen bezaubernden Rahmen setzen konnte.
Und ein Dankeschön an  unsere Reiseleiterin Frau Grete Walter,die 6 Tage bei uns blieb und wirklich ein Glücksfall war. Herzlich, lieb und jeden Tag mit guter Laune ausgestattet, hat sie uns mit ihren Gedichten, Anekdoten und Witzen zum Lachen gebracht. Mit Tränen und Taschentuchwinken und dem Lied „Muss ì denn …. wurde Sie verabschiedet.
Abschließend zitiere ich noch einen Mitfahrer: „ Meine Frau und ich möchten uns noch einmal  für die besonders vielseitig zusammengestellte Tour bedanken. Es hat alles gepasst. Wir werden noch längere Zeit von den tollen Erlebnissen zehren.“

 

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